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<title>Acta Universitatis Lodziensis. Folia Archaeologica 25</title>
<link>http://hdl.handle.net/11089/5641</link>
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<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 20:10:27 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-04-03T20:10:27Z</dc:date>
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<title>Acta Universitatis Lodziensis. Folia Archaeologica 25</title>
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<title>Obrzędy na cmentarzyskach kultury luboszyckiej</title>
<link>http://hdl.handle.net/11089/7863</link>
<description>Obrzędy na cmentarzyskach kultury luboszyckiej
Domański, Grzegorz
Die Gräberfelder der Luboszyce-Kultur sind meistens in der Nähe von Siedlungen gelegen,&#13;
oft in einer Entfernung von einigen zehn (Biecz, Sadzarzewice), maximal von 100 bis 200 m,&#13;
immer in Sichtweite. Ihr Areal ist in der Regel gross; die Gräber der Phase I in Grabice, die&#13;
50 Jahre dauerte, gruppieren sich auf einer Fläche von 40 x 270 m, während das ganze&#13;
Gräberfeld über 2 ha zählt.&#13;
In Luboszyce fand die Verbrennung des Leichnams wahrscheinlich auf kleinen Erdhügeln&#13;
statt, was sich auf den Nekropolen, die auf Ackerfeldern liegen, nicht beobachten lässt. In&#13;
Bestattungen, die jetzt als Leichenbrandhäufen klassifiziert werden, wurden ursprünglich als&#13;
Urnen Behälter aus organischem Material verwendet, wie Kästchen, Fässer, Körbe, Leinenbzw.&#13;
Ledersäcke u. a. Die Friedhöfe waren wahrscheinlich umzäunt, worauf deren gerade&#13;
Ränder u. a. in Grabice hinweisen. Innerhalb der Nekropolen lassen sich Familienquartiere&#13;
unterscheiden.&#13;
Alle Gräber waren wahrscheinlich obertägig markiert. Oft haben sich einzelne Steine,&#13;
kleine Erdsteinhügel, Grabsteine und Hügel erhalten, die letztgenannten mit Steinmantel,&#13;
Steinkreisen und kleinen Steinkonzentrationen in der Mitte (Grabice, Homo, Luboszyce).&#13;
Die Gräberfelder mit Brandschicht (Briesnig, Grabice, Luboszyce) sind ein Beleg für die&#13;
Änderung der Bestattungssitte, von der sorgfältigen Aufbewahrung der Leichnamreste bis zu&#13;
deren Verstreuung auf der Oberfläche. Dieser Prozess war vermutlich mit den Veränderungen&#13;
in der Glaubenswelt verbunden.&#13;
Ausser der Verbrennung des Leichnams und der Bestattung fanden auf den Gräberfeldern&#13;
andere Zeremonien des Totenkultes statt, deren Spuren nur bei sehr günstigen Geländebedigungen&#13;
entdeckt werden können.
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<pubDate>Mon, 01 Jan 2007 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2007-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Konstrukcje drewniane z grobów ciałopalnych z cmentarzyska kultury wielbarskiej w Jartyporach na Podlasiu</title>
<link>http://hdl.handle.net/11089/7862</link>
<description>Konstrukcje drewniane z grobów ciałopalnych z cmentarzyska kultury wielbarskiej w Jartyporach na Podlasiu
Andrzejowski, Jacek; Stanek, Kinga
Das Gräberfeld in Jartypory, Kr. Węgrów, ist bereits seit den 60-cr Jahren des 20. Jhs.&#13;
bekannt. Systematische Ausgrabungen wurden in den Jahren 1998-99 durchgeführt, wobei&#13;
Objekte der Wiclbark-Kultur entdeckt worden sind. Aus Streufunden ist es zu schliesscn, dass&#13;
in der Nekropole auch Gräber der Przeworsk-Kultur angelegt wurden. Nach dem Fundmaterial&#13;
zu urteilen, wurde das Gräberfeld der Wielbark-Kultur in den Stufen B2/C1-D belegt.&#13;
Unter den entdeckten Objekten sind verschiedene Brandgrabanlagen besonders interessant,&#13;
hervorzuheben sind vor allem vier grosse und tiefe, regelmässige Gruben mit Asche und&#13;
grosser Menge von Holzkohlestücken (Objekte 28, 30, 49 und 52; Abb. 2). Am Boden jedes&#13;
dieser Objekte befanden sich Reste -von in situ verbrannten, in mehreren Schichten lagernden&#13;
Holzgerüsten. Die Wände der Gruben wiesen keine Brandspuren auf, was vermuten lässt, dass&#13;
das Holz in offener Grube brannte. In zwei Gruben wurden je eine Urne mit Leichenbrand&#13;
gefunden, in zwei weiteren waren die verbrannten Knochen zerstreut. Als Inventar sind&#13;
Keramikfragmente, teilweise sekundär verbrannt, Glasperlen, Bronzefibcln und - schnallen,&#13;
Glasspielsteine und Spinnwirtel zu nennen. Das Objekt 49 wird durch die Fibel A. 170 in die&#13;
Stufe Clb-C2 datiert.&#13;
Es ist anzunehmen, dass die genannten Objekte mit den Gerüsten als Brandbestattungen&#13;
zu interpretieren sind; dagegen bleibt die Bestattungsform völlig unklar. Vermutlich haben wir&#13;
mit Spuren besondererer Riten während der Brandbestattungszeremonie zu tun, deren Identifizierung&#13;
sehr schwierig ist, um so mehr, als bisher anthropologische und dendrochronologische&#13;
Untersuchungen fehlen. Sicher ist nur, dass in den vier vorgestellten Befunden noch vor der&#13;
Bestattung Holzkonstruktionen errichtet und anschliessend abgebrannt wurden. Die verbrannten&#13;
Tongefässfragmente zwischen Holzbalken im Objekt 52 weisen darauf hin, dass ursprünglich&#13;
auf dem Holzgerüst unidentifizierte Gegenstände deponiert wurden. Vielleicht kommen&#13;
u.a. Haselnüsse in Frage, deren magische Bedeutung allgemein akzeptiert ist.&#13;
Die Leichenbrandreste sind vermutlich als pars pro toto der vollständigen Brandbestattung&#13;
zu betrachten, worauf die geringe Knochenanzahl sowie fragmentarische Beigaben hindcuten.&#13;
Was mit dem Rest geschah, bleibt eine ofTene Frage. Eine hellere Farbe im oberen Teil unserer&#13;
Befunde wäre zumindest in einigen Fällen als Anzeichen der Wiederöffnung des Grabes zu&#13;
interpretieren. Völlig unklar bleibt die Interpretation unverbrannter Beigaben, vor allem&#13;
Bernsteinstücke, in schwarzen, mit Holzkohle gefüllten Gruben.
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<pubDate>Mon, 01 Jan 2007 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2007-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Das Gräberfeld von Zauschwitz</title>
<link>http://hdl.handle.net/11089/7861</link>
<description>Das Gräberfeld von Zauschwitz
Kleemann, Jörg
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<pubDate>Mon, 01 Jan 2007 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2007-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Obrządek pogrzebowy kultury wielbarskiej w Wielkopolsce</title>
<link>http://hdl.handle.net/11089/7860</link>
<description>Obrządek pogrzebowy kultury wielbarskiej w Wielkopolsce
Galęzowska, Alicja
In den letzten Jahren wurden wichtige Gräberfelder der Wielbark-Kultur in Grosspolen&#13;
entdeckt, wie Imielno, Kr. Gniezno, Kowalewko, Kr. Oborniki, Jordanowo, Kr. Świebodzin,&#13;
Zakrzewska Osada, Kr. Sępolno, die einige zehn bis mehrere hundert Bestattungen zählen. Im&#13;
nördlichen Teil Grosspolens sind bisher über 100 Gräberfelder bekannt geworden. Die Belegungszeit&#13;
umfasst die Zeit vom Ausgang der Stufe В 1 bis zur Stufe Clb; die Gräberfelder&#13;
wurden in verschiedenen Zeiten angelegt, mit einem Höhepunkt der Belegung in der Stufe&#13;
B2/Cl-Cla . Anschliessend wurden die meisten Nekropolen verlassen.&#13;
Die Besiedlung der Wielbark-Kultur in Nordgrosspolen dauerte bis zur Stufe C lb an, in&#13;
der auch die Przeworsk-Kultur in demselben Gebiet anwesend war. Somit ist dessen Kulturhomogenität&#13;
diskutabel und betrifft auch die Stufe B2/Cl-Cla, als die Kontakte zwischen den&#13;
beiden Kulturen begannen und kleine Bevölkerungsgruppen der Wielbark-Kultur nach Kujawien&#13;
gelangten, von denen zumindest ein Teil in der Przeworsk-Population aufging. Im grosspolnischen&#13;
Gebiet der Przeworsk-Kultur sind nur wenige Wielbark-Merkmale bekannt, während&#13;
im Gräberfeld der Wielbark-Kultur in Słopanowo mehrere Funde vom Przeworsk-Charakter&#13;
aus den Stufen B2 /Cla-Clb Vorkommen. Andererseits entspricht die Ausstattung der Frauengräber&#13;
dieser Nekropole dem elbgermanischen Modell der jüngeren Kaiserzeit. Die elbgermanischen&#13;
Einflüsse sind ausserdem im ganzen Wielbark-Gebiet Grosspolens in der Keramik&#13;
sichtbar; es sind auch westliche Scheibenfibeln und Spinnwirtelformen vertreten.&#13;
Für die Wielbark-Kultur in Grosspolen sind birituelle Gräberfelder mit Hügeln, Steinkreisen&#13;
und Flachgräbern charakteristisch, die vom Ende der Stufe Bl an angelegt wurden. Der Anteil&#13;
an Skelettgräbem ist nach Regionen verschieden. Die Toten lagen meistens in gestreckter Lage,&#13;
mit dem Kopf im Norden, ausnahmsweise im Süden bzw. im Westen. Grabstörungen kommen&#13;
relativ oft vor, in den Beraubungschächten lagen manchmal Grabsteine.&#13;
ln manchen Brandgrubengräbem treten Steinpflaster oder Grabsteine auf. Die Beigaben in&#13;
Brandgräbem waren meistens verbrannt, vereinzelt ohne Feuerspuren, wie ein Goldhalsring aus&#13;
Dorotowo und ein Goldfingerring aus Poznań-Komandoria.&#13;
Nur wenige Gräber enthielten männliche Beigaben, wie Sporen, eine Trense und einen&#13;
goldenen Halsring; ebenso wenige wurden anthropologisch als Männerbestattungen bestimmt. Als Urnen wurden manchmal Bronzegefässe verwendet, wie in Dorotowo, Krzyż-Łokacz,&#13;
Wapniarnia-Biała, Poznań-Szeląg, Poznań-Komandoria und Brzostowo. Die Ausstattung der&#13;
Kinder unterscheidet sich nicht von derjenigen der Erwachsenen; als Kinder- und Frauenbeigaben&#13;
gelten Amulette.&#13;
Die Gräberfelder nahmen meistens ein grosses Areal ein, oft mit Hügeln und Steinkreisen.&#13;
Die Ustrinen, Feuersteilcn und vermutlich Opfergruben konzentrierten sich in einigen Nekropolen&#13;
in einem abgesonderten Teil. Die Gräber bildeten Konzentrationen, die vermutlich den&#13;
Familien bzw. Sippen entsprachen.&#13;
Im Gräberfeld von Słopanowo (von mehr als 120 x 75 m Grösse) lag am Ostrand eine&#13;
Zone mit einem Kreis (?), einem Grabenobjekt, Opfergruben (?) und Feuerstellen. Im Grabenobjekt&#13;
befanden sich eine Bestattung, eine Ustrine, zerbrochene Tongefässe und Tierknochen,&#13;
alles vermutlich von ritueller Bedeutung. Dieselbe Funktion hatten wahrscheinlich Konzentrationen&#13;
von Feuersteilcn, die von einigen weiteren Gräberfeldern bekannt geworden sind.
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<pubDate>Mon, 01 Jan 2007 00:00:00 GMT</pubDate>
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